Eine Welt Laden Frechen

Nachrichtenarchiv

Lokal fair einkaufen – weltweit helfen

PRESSEMITTEILUNG 31. März 2017

Ostern steht vor der Tür und so manches Osternest wartet noch auf Füllung. Warum nicht auch beim Ostereinkauf auf fairen Handel achten? Hierzu lädt der Eine-Welt-Laden Frechen e.V. herzlich in sein Ladenlokal in der Hauptstraße 14 ein: ein breites Warensortiment von Lebensmitteln, Kunsthandwerk und Musikinstrumenten bis hin zu Kinderspielzeug werden hier zu gerechten Preisen angeboten.

Wenn die Zahl derer, die den fairen Handel in Frechen unterstützen, immer größer wird, so bedeutet dies Hilfe im doppelten Sinne. Schließlich unterstützt der Einkauf im Eine-Welt-Laden Frechen nicht nur die Projektpartner, die für ihre hier angebotenen Waren eine gerechte Entlohnung bekommen. Vielmehr können mit den aus der Verkaufstätigkeit erzielten Überschüssen Hilfsprojekte auf der ganzen Welt gefördert werden.

Weiterlesen auf frechenschau.de…

Erfahrungsbericht: Humanitäre Hilfe im Zeitalter der Globalisierung

25. Oktober 2014

Mittwoch, 5. November 2014 um 20 Uhr
im Eine-Welt-Laden Frechen Hauptstraße 14

Das ehrenamtliche Team des Eine-Welt-Laden Frechen lädt zu einem Erfahrungsbericht aus der aktiven Entwicklungshilfe ein.

Der Katastrophenhelfer Peter Goxharaj (55) berichtet über seine reichhaltigen Erfahrungen. Er war in über 40 Einsätzen als Head of Mission, Administrator oder Erkunder nach Bürgerkriegen und Naturkatastrophen in Äthiopien, Sri Lanka, Indien, Sierra Leone, Albanien, Bosnien, China, Rumänien und einigen anderen Ländern aktiv und dadurch insgesamt fast fünf Jahre im Ausland unterwegs. In seinem Vortrag wird er einen weiten thematischen Bogen schlagen über die Humanitäre Hilfe auch in Bezug auf Globalisierung und Politik, das aktuelle Thema Ebola, den Fairen Handel, die sehr häufig unfairen und gesundheitsschädlichen Bedingungen bei der Herstellung von Textilien und vieles mehr. Natürlich geht es auch darum, welche Hilfe wirklich sinnvoll ist und was jeder Einzelne tun kann.

Als Veranstaltungsort ist das Ladenlokal des Eine-Welt-Laden Frechen an der Hauptstraße 14 in Frechen vorgesehen. Bei sehr großer Teilnehmerzahl findet die Veranstaltung im unmittelbar benachbarten Pfarrsaal von St. Audomar in der Othmarstraße statt. Hierüber informiert gegebenenfalls ein Aushang am Ladenlokal des Eine-Welt-Laden am Veranstaltungstag.

Wir trauern um Romeo Robles Capalla

7. April 2014

Romeo Robles Capalla, Vorstandsvorsitzender und Mitgründer unseres philippinischen Partners Panay Fair Trade Center (PFTC), ist am 15. März erschossen worden.

Bitte unterzeichnen Sie einen Appell an die philippinische Botschafterin. Sie können ihn hier finden: www.gepa.de/home/aktionen-engagement/romeo-capalla.html

Herzlichen Dank für Ihr Engagement.

„Zukunft pflanzen“ – Vortrag zum Fairen Handel im 30. Jubiläumsjahr des Eine-Welt-Laden Frechen e.V.

9. Oktober 2013

Anlässlich des dreißigjährigen Bestehens des Eine-Welt-Laden Frechen e.V. im Jahr 2013 lädt das ehrenamtliche Ladenteam des Eine-Welt-Laden Frechen zu einer weiteren Jubiläums-Veranstaltung ein: am Mittwoch, den 23. Oktober 2013, 20 Uhr, werden unter dem Motto „Zukunft pflanzen“ die Arbeitsweise und die Auswirkungen des Fairen Handels am Beispiel des Kaffeeproduzenten „San Fernando“ in Mexiko vorgestellt.

Petra Bald, Fairhandelsberaterin der Gesellschaft zur Förderung der Partnerschaft mit der Dritten Welt mbH (GEPA), stellt in Frechen die Kaffeepatenschaft mit der mexikanischen Kooperative „San Fernando“ in Tierra Colorada vor. Die mittelamerikanische Kooperative liefert die Kaffeebohnen für den Biocafé „Mexiko PUR“, der auch im Eine-Welt-Laden Frechen erhältlich ist. Tierra Colorada ist ein Gebiet, das in Mexiko in den 1980er Jahren zum Nationalpark erklärt wurde. Dadurch gilt die indigene Bevölkerung dieser Gegend als illegal. Sie leben dort unter schwierigsten Bedingungen. Was die Bauern dort schützt, ist ihre Mitgliedschaft in der Kooperative „San Fernando“.

Als Veranstaltungsort ist das Ladenlokal des Eine-Welt-Laden Frechen an der Hauptstraße 14 in Frechen vorgesehen. Bei sehr großer Teilnehmerzahl findet die Veranstaltung im unmittelbar benachbarten Pfarrsaal von St. Audomar in der Othmarstraße statt. Hierüber informiert gegebenenfalls ein Aushang am Ladenlokal des Eine-Welt-Laden am Veranstaltungstag.

Mit der Präsentation des Fairhandelshauses GEPA aus Wuppertal kommt der Eine-Welt-Laden Frechen e.V. einem wichtigen Vereinszweck neben dem fairen Handel im Eine-Welt-Laden Frechen nach: der Information zum gerechten Handel in der Einen Welt – ganz nah vor Ort, in Frechen.

Die GEPA ist der größte Warenlieferant für den Eine-Welt-Laden Frechen e.V., welcher ein breites Warensortiment von Lebensmitteln, Kunsthandwerk, Musikinstrumenten bis hin zu Kinderspielzeug und Haustextilien aus vielen Partnerländern zu gerechten Preisen bietet. Mit den Überschüssen werden Projekte gefördert, die strengen Kriterien unterworfen sind.

30 Jahre Eine Welt Laden Frechen!

3. Mai 2013

Liebe Kundinnen und Kunden, liebe Freunde und Freundinnen des fairen Handels,

Seit 30 Jahren besteht der Eine Welt Laden in Frechen. Dies haben wir nicht zuletzt Ihnen zu verdanken, die Sie uns über diese lange Zeit in unserem Bemühen unterstützt haben, die Welt ein wenig fairer zu gestalten. Wir laden Sie herzlich ein, mit uns zu feiern.

Für mehr Gerechtigkeit

14. April 2013

Artikel im Kölner Stadt-Anzeiger

Für mehr Gerechtigkeit

von Steffen Thiele

Frechen. Mit Kaffee, Tee, Honig fing es an - im Jahr 1983 als Schulprojekt des damaligen Abiturjahrgangs. "Fairer Handel beginnt vor der eigenen Haustür", dachten die Schüler sich, wie Elisabeth Kann, Gründungsmitglied und derzeitige Vereinsvorsitzende des Eine-Welt-Ladens Frechen berichtet: "Zuerst erfolgte der Verkauf über Stände in der Kirche, doch noch im selben Jahr konnten wir unser erstes durch die Kirchengemeinde bereitgestelltes Ladenlokal beziehen." Jetzt feiert der Verein Eine-Welt-Laden Frechen sein 30-jähriges Bestehen. Der Jahrestag wird vor vielen Aktionen begleitet.

Über die Jahre wurde das Warenangebot stetig erweitert. Sodass mittlerweile ein breites Spektrum an Lebensmitteln, Kunsthandwerk, Musikinstrumenten bis hin zu Kinderspielzeug aus vielen Partnerländern angeboten wird. Ein aktueller Trend, wie Vorstandsmitglied Marlis Körmann zu berichten weiß, sind Artikel aus Recyclingmaterial. Als Beispiel nannte sie Taschen, für deren Herstellung alte Nahrungsmittelsäcke oder gebrauchte Autoreifen verwendet werden.

Den Anfang macht am Samstag, 1. Juni, ein bunter Tag der offenen Tür. "Wir wollen auch noch ein Kochbuch auflegen", sagt Körmann. "Auf viele leckere Rezepte mit teils exotisch anmutenden Zutaten aus unserem Sortiment können sich die Kunden freuen." Dazu zählt Quinoa, zuweilen auch Andenhirse oder Inkareis genannt. Es stammt aus Südamerika und wird dort seit Jahrhunderten in den Höhenlagen der Anden als Grundnahrungsmittel angebaut. Es handelt sich nicht, wie der ein oder andere fälschlicherweise annehmen könnte um Getreide, sondern es gehört zur selben Pflanzenfamilie wie Spinat.

Der Verein hat sich von Anbeginn an der Förderung eines nachhaltigen und gerechten Welthandelssystems verschrieben. Neben dem Laden wird bei einer Vielzahl von Veranstaltungen der Stadt Frechen die Gelegenheit ergriffen, Informationen zum fairen Handel zu vermitteln. "Fair" ist eine Handelspartnerschaft, bei der verbindliche Mindestpreise gezahlt und die Einhaltung von verbindlichen Sozialstandards vereinbart wird. So ist Kinderarbeit prinzipiell verboten.

Die Mindestpreise liegen grundsätzlich oberhalb des Weltmarktniveaus, decken die Kosten der Erzeuger, hinzu kommt häufig ein weiterer Aufschlag, der sozialen Projekten zugute kommt. Alles geschieht mit dem Ziel, den Produzenten ein höheres und verlässliches Einkommen zu sichern.

Heute engagieren sich im Verein rund 15 ehrenamtliche Mitglieder. Aus Gründerzeiten ist nur noch Elisabeth Kann an Bord. Der Vorstand blickt hoffnungsvoll in die Zukunft, auch wenn er Nachwuchssorgen hat. Die Verbesserung der Zusammenarbeit mit den Schulen steht dabei ganz oben auf der Agenda.

[sic]

www.ksta.de/frechen/faierer-handel-fuer-mehr-gerechtigkeit,15189184,22363880.html

Kaffee belebt fairen Handel

12. April 2013

Artikel in der Rhein-Erft-Rundschau

Kaffee belebt fairen Handel

von Ulrike Weinert

Frechen. „Was für ein schönes Geschäft hier in Frechen.“ Oft bekommen die Betreiberinnen des Eine-Welt-Ladens an der Hauptstraße 14 dieses Kompliment. „Das kann nicht so verkehrt sein, was wir hier tun, sonst würden wir nicht so viel Hilfe bekommen“, freut sich die Vorsitzende des Trägervereins, Elisabeth Kann, noch in Erinnerung an den Verlust des Ladenlokals an der Hauptstraße 2 vor drei Jahren.

Damals war unsicher, ob das jetzige 30-jährige Bestehen des Eine-Welt-Ladens überhaupt würde gefeiert werden können. Doch dann erschien Hausbesitzerin Ottilie Köllen als rettender Engel. Familienangehörige, Freunde und Bekannte halfen mit, im jetzigen Domizil einen neuen Laden einzurichten. Die alten Regale der ehemaligen Pfarrbücherei in dem baufälligen früheren Haus wurden nicht zuletzt im Sinne der Nachhaltigkeit mitgenommen und weiterverwendet.

Nicht mehr so viel Überschuss wie bis zum Umzug im März 2010 wirft der Eine-Welt-Laden ab, trotz der geringen Miete und Nebenkosten im neuen Lokal. Denn das alte Haus gehörte der Kirche. Aus ihrem Schoß war vor 30 Jahren das gemeinnützige Geschäft mit Produkten aus dem Fairen Handel hervorgegangen. Mit Kaffee fing die 30-jährige Geschichte des Ladens an.

Elisabeth Kann, einzig noch aktives Gründungsmitglied, und einige andere engagierte Abiturienten aus der Kirchengemeinde St. Audomar erfuhren, dass die Arbeiter auf den Kaffeeplantagen in den Ländern der sogenannten Dritten Welt einen Hungerlohn für ihren harten Job erhielten, damit das belebende Heißgetränk hierzulande billig in Supermärkten verkauft werden kann.

Solche Ungerechtigkeiten wollten sie nicht länger tatenlos hinnehmen. Zur selben Zeit wurden Vertriebsorganisationen wie „Gepa“ oder „El Puente“ immer bekannter, die der Ausbeutung den fairen Handel entgegensetzten. Die Produktpalette wurde im Laufe der Jahre immer vielfältiger, so dass der Eine-Welt-Laden inzwischen ein buntes Bild bietet. Zum Kaffee, mit dem der faire Handel in Frechen Fuß fasste, kamen bald auch Kakao und Tee hinzu, später Gewürze, Handarbeiten, Schmuck und sogar Instrumente. Wer Geschenkideen sucht, ist im Laden ebenso an der richtigen Adresse wie jemand, der Nützliches braucht, zum Beispiel ein Salatbesteck, einen Einkaufskorb, eine neue Geldbörse oder ein Käsemesser.

„Einkaufs- und Warenexpertinnen“ unter den 15 Mitgliedern des Eine-Welt-Laden-Vereins nennt Elisabeth Kann Larissa Krings und Hiltrud Hamacher. Mit den Postkarten der Andheri-Kinder- und Leprahilfe Dülmen fand Gerlinde Amshoff eine Verkaufsnische.

[...]

Noch immer regelmäßig mit jeweils 20 Euro im Monat unterstützt der Verein die Esel-Initiative in Nepal, die Gesellschaft für bedrohte Völker, die Andheri-Hilfe Bonn und den Werkhof in Darmstadt, der Ersatzteile für Maschinen in armen Ländern fertigt. Je 500 Euro haben die Frauen außerdem der Dülmener Andheri-Hilfe gespendet und dem deutschen Projekt „Debra“ für Straßenkinder in Brasilien.

Mit dem Tag der offenen Tür am Samstag, 1. Juni, wollen die Frauen nicht nur erneut auf ihr gemeinnütziges Wirken aufmerksam machen, sondern auch allen Kunden und Unterstützern danken. Die Ladentür geht um 11 Uhr auf und am Abend erst dann zu, wenn der letzte Besucher gegangen ist. Um 13 Uhr schauen die beiden Musiker Udo Kamjunke und Wolfgang Gerhard vorbei und spielen auf Sitar und Flamenco-Gitarre wie auch auf anderen Instrumenten Musik aus den Ländern, woher die Waren kommen.

Die Ladenbetreiberinnen werden an ihre Kunden Treuekarten verteilen, in die es für jeden Einkauf einen Stempel gibt. Wer eine Karte voll hat, darf sich aus einem Warenkorb eine Kleinigkeit aussuchen.

www.rundschau-online.de/rhein-erft/eine-welt-laden-kaffee-belebt-fairen-handel,15185500,22357614.html

Schönes fair-schenken

12. November 2012

Pünktlich zum bereits beginnenden „Weihnachtsrummel“ bietet der Eine-Welt-Laden Frechen in der Hauptstraße 14 ein buntes Warensortiment für alle Frechener BürgerInnen, die ein Zeichen setzen wollen, dass auch und gerade zur Weihnachtszeit „fair“ gehandelt werden sollte.

Und das Sortiment kann sich sehen und verschenken lassen: ausgewählte Koch- und Backzutaten, süße und herzhafte Köstlichkeiten, außergewöhnliches Kunsthandwerk, Kinderspielzeug, Musikinstrumente, Schmuck, Kleidung aus Stoff und Strick, Taschen, Dekorationsmaterialien sowie zahlreiche größere und kleinere Kostbarkeiten aus vielen Partnerländern zu fairen Preisen.

Die Förderung des gerechten Handels mit Ländern der so genannten „Dritten Welt” ist das Hauptanliegen des Eine-Welt-Laden Frechen e.V. Ein weiteres Vereinsziel ist die Vermittlung von Informationen zum Fairen Handel, weshalb der Verein jährlich an vielen Veranstaltungen im Frechener Stadtgebiet teilnimmt, um Frechener Bürgerinnen und Bürgern seine Anliegen nahe zu bringen.

Veranstaltungen

Der Eine-Welt-Laden ist auch in dieser Vorweihnachtszeit auf folgenden Veranstaltungen in Frechen vertreten:

Übrigens: auch nach Weihnachten wird beim Eine-Welt-Laden Frechen e.V. weiter gefeiert, denn im Jahr 2013 begeht der Verein sein 30-jähriges Jubiläum.

Klicken Sie hier für unsere Öffnungszeiten und eine Wegbeschreibung.

Der Eine-Welt-Laden Frechen e.V. freut sich jederzeit über weitere ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Verein trifft sich jeden ersten Mittwoch im Monat um 20 Uhr zum Arbeitskreis. Jede und jeder Interessierte ist herzlich willkommen. Weitere Informationen gibt es im Eine-Welt-Laden Frechen in der Hauptstraße 14 oder auf dieser Webseite.

AUFBRUCH in ein neues Zuhause – Rück- und Ausblick des Eine-Welt-Laden Frechen e.V.

10. Dezember 2010

ABBRUCH ! – Das Jahr begann mit der bitteren Nachricht vom bevorstehenden, notwendigen Abriss des schmucken Ladenlokales an der Hauptstraße 2, das über ein Vierteljahrhundert erfolgreich zum Fairen Handel in Frechen genutzt worden war.

EINBRUCH ? – Zunächst bangten die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen des Eine-Welt-Laden Frechen e.V. um die Fortführung des Fairen Handels: in den vielen Jahren, in denen das Ladenlokal dem Verein von der Kirchengemeinde St. Audomar zur Verfügung gestellt worden war, musste der Eine-Welt-Laden e.V. keine Miete sondern lediglich einen geringen Nebenkostenbeitrag zahlen. So konnte stets ein großer Teil des Überschusses aus dem Verkauf an diverse Selbsthilfeprojekte in Ländern der so genannten „Dritten Welt“ gespendet werden. Auf der Suche nach einer neuen Bleibe ging es deshalb vor allem um die Frage, ob ein Ladenlokal zu ebenso günstigen Konditionen und in derart günstiger Verkaufslage gefunden werden konnte.

AUFBRUCH ! – Doch das Unglaubliche gelang: im nur wenige Häuser entfernten Ladenlokal an der Hauptstraße 14 konnte der Eine-Welt-Laden Frechen e.V. im Frühjahr 2010 ein Ladenlokal zu relativ günstigen Mietkonditionen beziehen. In tatkräftiger Teamarbeit gelang es, dem „neuen“ Laden eine bunte und freundliche Atmosphäre zu verleihen, die seitdem MitarbeiterInnen sowie KundInnen gleichsam begeistert. Und so ist der Eine-Welt-Laden Frechen e.V. zuversichtlich, bei hoffentlich gleichbleibendem Verkauf in „vertrauter“ Lage die Miete sowie anfallende Nebenkosten durch entsprechende Erlöse erwirtschaften zu können. Natürlich geht der faire Handel wie gewohnt weiter: mit dem Verkauf der Fair-Trade-Produkte im Laden werden vielfältige Projekte und zahlreiche Partner in den Ländern der sogenannten „Dritten Welt“ unterstützt. Noch mehr treue und neue KundInnen könnten allerdings langfristig dabei helfen, die Spendentätigkeit aus Überschüssen wieder ansteigen zu lassen. Auch weiterhin wird der Verein bei zahlreichen Feiern, Gemeindefesten und Veranstaltungen in Frechen mit Verkauf und Information für die gerechte Sache werben und handeln.

Der Eine-Welt-Laden Frechen e.V. bedankt sich herzlich bei allen AUFBRUCH-HelferInnen für vielfältige Unterstützung in ungewissen Zeiten – nicht zuletzt der Kirchengemeinde St. Audomar, die den Verein im Engagement für die Eine Welt immer noch tatkräftig unterstützt und diesem – wie an dieser Stelle hier – wichtiges Gehör verleiht.

Der Eine-Welt-Laden Frechen e.V. freut sich zudem jederzeit über weitere ehrenamtliche MitarbeiterInnen. Der Verein trifft sich jeden ersten Mittwoch im Monat um 20 Uhr zum Arbeitskreis. Jede(r) Interessierte ist herzlich willkommen.

Bilder vom neuen Ladenlokal

29. Juni 2010

Tag der offenen Tür

7. April 2010

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Förderinnen und Förderer des Eine-Welt-Laden Frechen e.V.,

nach über einem Vierteljahrhundert im Eine-Welt-Laden in der Frechener Hauptstraße 2 hat der Eine-Welt-Laden Frechen e.V. seit Ende März 2010 den Fairen Handel in seinem neuen Ladenlokal in der Hauptstraße 14 begonnen.

Aus diesem Anlass laden wir Sie hiermit herzlich ein zum

Tag der Offenen Tür
am Samstag, den 17.04.2010, von 10 bis 16 Uhr

im neuen Ladenlokal des Eine-Welt-Laden Frechen e.V.
in der Hauptstraße 14.

Wir würden uns freuen, Sie an diesem Tag bei einem kleinen Umtrunk und Imbiss mit Köstlichkeiten aus dem Sortiment des Eine-Welt-Ladens begrüßen zu können.

Darüber hinaus hoffen wir, dass Sie auch zukünftig den Eine-Welt-Laden gerne als Kundinnen und Kunden besuchen werden.

Mit herzlichen Grüßen,
Im Namen des Eine-Welt-Laden Frechen e.V.

Elisabeth Kann
Elisabeth Kann
- Vorsitzende des Eine-Welt-Laden Frechen e.V. -

Königsdorfer Literaturforum — Die Kraft Afrikas

7. April 2010

Der Menschenrechts-Aktivist Rupert Neudeck, langjähriger Vorsitzender der Hilfsorganisation "Cap Anamur" und Gründer sowie Leiter des "Grünhelme e.V.", stellt am Donnerstag, dem 15. April 2010, um 20 Uhr im Gemeindehaus der evangelischen Kirchengemeinde Königsdorf (Ecke Pfeilstr. / Franz-Lenders-Str.) sein druckfrisches Buch "Die Kraft Afrikas" vor.

Während manche Länder an Wohlstand gewinnen, geht es vielen Staaten Afrikas immer schlechter. Rupert Neudeck analysiert Hintergründe, berichtet von eigenen Erfahrungen und fordert eine Afrikapolitik, die auf Eigeninitiative von unten statt auf vermeintlicher Entwicklung von oben setzt.

Afrika hat Vieles, das der Rest der Welt braucht: Rohstoffe, Natur, landwirtschaftliche Produkte, Sonne und Wind als erneuerbare Energien. Und ehrgeizige und kreative Menschen, die etwas verbessern wollen. Doch auf dem Kontinent lasten die Auswirkungen von Kolonialismus, Sklaverei und Misswirtschaft der meisten afrikanischen Regierungen.

Während der Fußball-Weltmeisterschaft wird die Welt nach Afrika schauen. Beim "Königsdorfer Literaturforum" mit Rupert Neudeck, moderiert von Jürgen Streich, geschieht dies schon vorher. Der Eintritt ist wie immer frei, lediglich um freiwilligen Austritt wird gebeten.

Der Eine-Welt-Laden Frechen unterstützt die Veranstaltung mit einem kleinen Verkaufsstand.

Neues Ladenlokal

14. März 2010

Liebe Kunden,

unser neues Ladenlokal finden Sie ab dem 22. März in der Hauptstraße 14, also nur wenige Meter von unserem alten Laden entfernt.

Ihr Team vom Eine-Welt-Laden Frechen

Der Eine-Welt-Laden Frechen e.V. bezieht neues Domizil

Nach über einem Vierteljahrhundert im Laden an der Hauptstraße 2 wird der Eine-Welt-Laden Frechen e.V. in Kürze ein neues Ladenlokal in unmittelbarer Nachbarschaft an der Hauptstraße 14 beziehen.

Nachdem die ehrenamtlichen Mitarbeiter im November 2009 die Nachricht vom Abriss des wunderbaren Ladenlokales an der Hauptstraße erhalten hatten, musste zunächst um den Fortführung des Fairen Handels gebangt werden. In den vielen Jahren, in denen das Ladenlokal dem Verein von der Kirchengemeinde St. Audomar zur Verfügung gestellt wurde, musste der Eine-Welt-Laden e.V. keine Miete sondern lediglich einen geringen Nebenkostenbeitrag zahlen. So konnte stets ein großer Teil des Überschusses aus dem Verkauf an diverse Selbsthilfeprojekte in Ländern der so genannten Dritten Welt gespendet werden.

Auf der Suche nach einer neuen Bleibe stand deshalb die Frage im Vordergrund, ob ein Ladenlokal zu ebenso günstigen Konditionen und zudem in derart günstiger Verkaufslage gefunden werden konnte. Immerhin hat vor allem die Straßen-bahnhaltestelle an St. Audomar seit Jahren für Zuwachs an Laufkundschaft für den Eine-Welt-Laden gesorgt – ein wichtiger Faktor neben einer langsam anwachsenden Stammkundschaft. Ein zentral gelegenes Ladenlokal in der Fußgängerzone war aufgrund der hier geforderten Mietpreise nicht finanzierbar.

Aber nun hat das Bangen und Suchen ein Ende: die Inhaberin eines nur wenige Häuser entfernten Ladenlokales bot dem Eine-Welt-Laden Frechen e.V. ein Ladenlokal zu relativ günstigen Mietkonditionen an, so dass der Eine-Welt-Laden Frechen e.V. zuversichtlich ist, bei hoffentlich gleichbleibendem Verkauf in „vertrauter“ Lage nun die Miete sowie anfallende Nebenkosten durch entsprechende Erlöse erwirtschaften zu können.

Derzeit sind die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Vereins mit umfangreichen Renovierungsarbeiten beschäftigt, damit das Ladenlokal ein ansprechendes Verkaufsambiente bekommt, und der Eine-Welt-Laden Frechen e.V. hoffentlich bald viele Kundinnen und Kunden in neuen Räumen begrüßen kann. Der Verein hofft, noch Ende März den Verkauf hier aufnehmen zu können, so dass hoffentlich ein „nahtloser Übergang“ erfolgen kann.

Der Eine-Welt-Laden Frechen e.V. bedankt sich ganz herzlich für die Unterstützung, die die Katholische Pfarrgemeinde St. Audomar ihm in fast 27 Jahren Fairer Handel in Frechen hat zuteil werden lassen! Der Verein hofft auch in Zukunft auf eine gute Zusammenarbeit mit der Pfarrgemeinde, wenn es um das Engagement für die Eine Welt geht.

Auch nach dem Umzug wird der Eine-Welt-Laden zu den gewohnten Öffnungszeiten seine Kunden begrüßen: dienstags bis freitags 10 – 11.30 Uhr und 17 – 18.30 Uhr sowie samstags 11 – 13 Uhr. Der genaue Termin der Neueröffnung wird noch bekannt gegeben.

Der Eine-Welt-Laden Frechen e.V. freut sich zudem jederzeit über weitere ehrenamtliche Mitarbeiter. Der Verein trifft sich jeden ersten Mittwoch im Monat um 20 Uhr zum Arbeitskreis. Jede(r) Interessierte ist herzlich willkommen.

Eckhaus wird abgerissen

9. Februar 2010

Liebe Freunde, Kunden und Förderer des Eine-Welt-Ladens,

der Verkauf geht weiter zu den bekannten Öffnungszeiten. Über die Tage des Umzugs in das neue Ladenlokal und eine damit verbundene eventuelle Schließung werden wir Sie rechtzeitig unterrichten. Wir freuen uns, Sie bald in neuen Räumen begrüßen zu dürfen.

Artikel im Kölner Stadt-Anzeiger

Eckhaus wird abgerissen

Von Uta Böker, 08.02.10

Die Sanierung des Hauses, das Schimmel und Feuchtigkeit in den Wänden hat, würde zu teuer. Die Kirchengemeinde möchte auf dem Grundstück demnächst Seniorenwohnungen bauen. Der Eine-Welt-Laden hat ein neues Domizil in Aussicht.

Frechen - Die Tage für den Eine-Welt-Laden in dem Gebäude an der Hauptstraße 2 sind gezählt. Das Eckhaus, gleich zu Beginn der Einkaufsstraße gelegen, muss abgebrochen werden - aus Gründen der Sicherheit. „Das Haus ist baufällig”, sagt Dr. Helmut Sommer, geschäftsführender Vorsitzender vom Kirchenvorstand St. Audomar.

Erzbischöfliches Generalvikariat und Stadt Frechen haben den Abbruch der rund 100 Jahre alten Immobilie bereits genehmigt. Denn hinter der schmucken Fassade bröckelt es gewaltig. Das Gewölbe im Keller musste schon vor einiger Zeit mit Trägern abgestützt werden, weil es nicht mehr standfest ist, erzählt Sommer. „Feuchtigkeit in den Wänden, Schimmel, marode Elektroleitungen und fehlende Isolation”, listet Sommer weitere Mängel auf.

Die Sanierung würde mit 320.000 Euro zu Buche schlagen, habe ein Gutachten ergeben. „Zu teuer”, entschied der Kirchenvorstand von St. Audomar. Die Kosten der Renovierung ständen in keinem Verhältnis zu denen eines Neubaus.

Die Mieter in der ersten Etage sind bereits ausgezogen. Die Kirchengemeinde konnte der Familie eine Wohnung in einem ihrer Häuser in der Nähe vermitteln. Auch für die Caritas-Kleiderstube konnte eine neue Bleibe gefunden werden, gleich um die Ecke an der Othmarstraße. „Es schmerzt, dass wir den Eine-Welt-Laden nicht mehr unterbringen können, zumindest nicht in einer so zentralen Lage”, bedauert Dechant Christoph Dürig. An die Kirchengemeinde musste der Eine-Welt-Laden keine Miete zahlen und konnte so den größten Teil der Einnahmen spenden. Nur die Nebenkosten wurden in Rechnung gestellt.

Bei seiner mühsamen, bisher vergeblichen Suche nach einem neuen Dach überm Kopf hat der gemeinnützige Verein am Ende wohl doch noch Glück. Als Utilie Köllen von der Not erfährt, bietet sie den Ehrenamtlern ein Ladenlokal an. „Nur drei Häuser entfernt vom alten Standort und bezahlbar”, sagt Vorstandsmitglied Marlies Körmann. Für den Eine-Welt-Laden ein Segen. Denn die Stammkunden würden nicht weglaufen und die prominente Lage bliebe erhalten.

„Mit Entsetzen haben wir festgestellt, wie hoch die Mieten in der Fußgängerzone sind”, sagt Larissa Krings (77), die seit 18 Jahren ehrenamtlich im Laden mithilft. Kundin Ingrid Engbroks würde es begrüßen, wenn das Geschäft in der Nähe bliebe. „Hier findet man ausgefallene Geschenke”, sagt die Frechenerin. Und das Bewusstsein für die Probleme der Dritten Welt werde geschärft.

Die Kirchengemeinde St. Audomar hat schon eine Idee, was sie möglicherweise nach dem Abbruch des Eckhauses mit dem Gelände anfängt. Auf diesem Grundstück und dem danebenliegenden, das ebenfalls Kircheneigentum ist, könnte ein Haus mit altengerechten Wohnungen gebaut werden, sagt Sommer.

Hilfe für arme Länder

Seit 25 Jahren hat der Eine-Welt-Laden seinen Standort am Anfang der Hauptstraße in Frechen. 17 ehrenamtliche Mitarbeiter engagieren sich in dem Verein.

Der Laden hat an fünf Tagen in der Woche zwei bis drei Stunden geöffnet. Zum Angebot gehören außer fair gehandeltem Kaffee, Tee, Gewürzen und Honig auch Geschenkartikel wie Schals, Körbe, Holzspielzeug und Schnitzereien. Musikinstrumente wie Klangschalen, Bongos und Kalebassen bilden einen weiteren Schwerpunkt. Im Jahr 2009 spendete der Eine-Welt-Laden 8.000 Euro für Projekte in den Ländern der so genannten Dritten Welt, die die Selbsthilfe fördern. (ub)

Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger, 08.02.10

Zukunft des Eine-Welt-Ladens unsicher

22. Dezember 2009

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde und Förderer des Eine-Welt-Laden Frechen e.V.,

seit über 25 Jahren betreibt der Eine-Welt-Laden Frechen e.V. ein ehrenamtlich geführtes Ladengeschäft auf der Frechener Hauptstraße, welches mittlerweile ein wichtiger und attraktiver Bestandteil der Frechener Innenstadt geworden ist.

Aufgrund seines außergewöhnlichen und attraktiven Sortiments erfreut sich der Eine-Welt-Laden Frechen einer stetig wachsenden Kundschaft unter den Frechener Bürgerinnen und Bürgern. Nahezu täglich bekommen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ladens die Rückmeldung der Kundinnen und Kunden, wie wichtig sie das hier erbrachte Engagement auf lokaler Ebene für unsere globalisierte Welt erachten, weshalb sie die Arbeit des Eine-Welt-Ladens Frechen e.V. gerne unterstützen.

Im 1983 gegründeten Eine-Welt-Laden Frechen e.V. engagieren sich derzeit siebzehn ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jeden Alters, die es ermöglichen, den Eine-Welt-Laden fast täglich für zwei bis drei Stunden zu öffnen. Hauptanliegen des Vereins ist die Förderung des gerechten Handels mit der sogenannten „Dritten Welt“. Ein breites Warensortiment von Lebensmitteln, Kunsthandwerk, Musikinstrumenten bis zu Kinderspielzeug aus vielen Partnerländern wird zu gerechten Preisen gehandelt. Für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement wurde der Eine-Welt-Laden Frechen e.V. im Dezember 2001 mit der Ehrengabe der Stadt Frechen ausgezeichnet.

Diese wichtige ehrenamtliche Arbeit in Frechen steht nun vor einer ungewissen Zukunft!

Obwohl der Eine-Welt-Laden Frechen e.V. seit Vereinsgründung kirchenunabhängig arbeitet, wird der Verein seit Anbeginn seiner Verkaufstätigkeit sehr großzügig durch die katholische Gemeinde St. Audomar unterstützt: das hübsche und attraktiv gelegene Ladenlokal am Beginn der Frechener Hauptstraße wird dem Verein seit mehr als 25 Jahren mietfrei zur Verfügung gestellt, lediglich die anfallenden Nebenkosten sind vom Eine-Welt-Laden Frechen e.V. zu begleichen.

Nun muss das Gebäude, in dem sich der Eine-Welt-Laden befindet, aus bautechnischen Gründen abgerissen werden – hierdurch verliert der Eine-Welt-Laden Frechen e.V. sein Ladenlokal!

Die Grundlage der gemeinnützigen Vereinsarbeit – der Verkauf fair gehandelter Ware im Ladengeschäft, die hiermit verbundene Informationstätigkeit über den Fairen Handel und die vielfache Unterstützung unterschiedlichster Projekte in der sogenannten „Dritten Welt“ durch umfangreiche Spendentätigkeit – ist damit akut in Gefahr!

Deshalb bitten wir Sie um Ihre Mithilfe: unterstützen Sie uns bei der Suche nach einer neuen Möglichkeit zur Fortführung unserer gemeinnützigen Verkaufstätigkeit!

Zur Fortführung seiner Tätigkeit ist der Eine-Welt-Laden Frechen e.V. auf ein Ladenlokal in guter Verkaufslage zu günstigen Mietkonditionen angewiesen: da der Verkaufserlös unmittelbar den Handelspartnern in den „Drittweltstaaten“ zugeht, und erwirtschaftete Überschüsse in die Förderung diverser, strengen Kriterien unterworfener, Projekte fließen, kann und will der Eine-Welt-Laden Frechen e.V. keine Verkaufstätigkeit erbringen, welche im Sinne einer gewinnbringenden Geschäftstätigkeit lediglich die Mietkosten für ein Ladenlokal in Frechen erwirtschaften würde. Alternativ wäre eine Unterstützung der gemeinnützigen Geschäftstätigkeit des Vereins in Form von Spenden, die in Form eines Mietkostenzuschusses verwendet werden könnten, hilfreich – vorausgesetzt ein geeignetes, finanzierbares Ladenobjekt würde gefunden. Der Eine-Welt-Laden Frechen e.V. ist berechtigt, Spendenquittungen auszustellen.

Eine Unterstützung Ihrerseits können wir uns hierbei in vielfacher Weise vorstellen:

Wir wären Ihnen sehr dankbar und würden uns sehr freuen, wenn Sie uns in einer der oben genannten Formen in dieser für uns leider sehr dramatischen Situation unterstützen könnten!

Als Vereinsvorsitzende stehe ich Ihnen unter der Telefonnummer 02234-271283 (c/o Journalistenbüro von Jürgen Streich) zur Verfügung, per Mail ist der Eine-Welt-Laden Frechen e.V. unter mail@eine-welt-laden-frechen.de zu erreichen, und natürlich freuen wir uns auch über Ihren persönlichen Besuch im Eine-Welt-Laden Frechen.

Für Ihre Aufmerksamkeit, Ihre Anteilnahme und Ihr Engagement bedanke ich mich bereits im Voraus und im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Eine-Welt-Laden Frechen e.V. ganz herzlich.

Mit freundlichen Grüßen,
für den Eine-Welt-Laden Frechen e.V.
Elisabeth Kann
Elisabeth Kann
- Vorsitzende des Eine-Welt-Laden Frechen e.V. -

Die Mitarbeiter des Eine-Welt-Ladens

Den Hunger in der Welt nicht übersehen

8. Februar 2009

Wenn man den Kinofilm „Slumdog Millionär“ gesehen hat, wird man wach gerüttelt, wie unfair es in unserer einen Welt zugeht. Menschen, in den Slums geboren, schaffen es nur selten aus eigener Kraft, ihr Leben auf eine würdige Art gestalten und meistern zu können.

Sie werden benutzt, ausgebeutet, gehandelt, oder verkauft. Meist fehlt ihnen die Grundlage für ein geregeltes Leben.

In dem Film sprechen Bilder eine Sprache, die nicht eindeutiger beweisen kann, dass Entwicklungshilfe bitter nötig ist.

Wir dürfen den Hunger in der Welt nicht übersehen. Er ist ein Resultat ungerechter Verteilung der Güter.

So werden Bauern beispielsweise in den Entwicklungsländern traditionelle Nutzungsrechte und lokale Märkte vorenthalten.

Dem stellt sich der Faire Handel entgegen. Durch den Kauf fair gehandelter Waren wird ermöglicht, dass Menschen in den Entwicklungsländern eine faire Chance auf dem Weltmarkt erhalten.

Fair gehandelte Ware gibt es nicht nur in Weltläden, doch hier hat man einmal mehr das Gefühl der Verbundenheit mit den Menschen aus anderen Teilen unserer einen Welt.

Der Weltladen stellt vor:

Quinua, das Wunderkorn der Anden

Dank des fairen Handels konnten in der Region, den Andenländern Südamerikas, durch die Verarbeitung und Vermarktung neue Einkommensquellen erschlossen werden.

Quinua sind kleine, hirseähnliche Körner, die sich ähnlich wie Reis oder statt Getreide nutzen lassen. Sie sorgen für eine wertvolle Abwechslung in der Küche. Ob Auflauf, Suppe, Ratatouille, vielseitig sind die Rezepte.

Quinua ist wertvoll durch hohen Eiweißgehalt, Mineralstoffe Calcium, Eisen, Zink und Magnesium. Mit 5 g Fett pro 100g enthält Quinua zwei bis dreimal so viel Fett wie Weizen, dabei vor allem ungesättigte, langkettige Fettsäuren. Diese Zusammensetzung macht die winzigen Samenkörner zu einem sehr ausgewogenen Lebensmittel.

In der Schale des Korns sind natürliche Bitterstoffe enthalten, die unter anderem blutverdünnend wirken. Es hat einen leicht nussigen Geschmack.

Rezepte sind in Weltläden erhältlich oder unter
www.gepa.de

Das Kulturprojekt „Ansichten für eine Welt“ anlässlich des 25-jährigen Jubiläums war ein voller Erfolg.

Durch die großzügige Spende der KünstlerInnen und den erfolgreichen Kauf durch begeisterte Menschen konnten bislang 955 € an die Esel-Initiative gespendet werden.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei den KünstlerInnen für ihre großzügige Unterstützung. Noch vorhandene Bilder werden weiterhin im Schaufenster des Eine-Welt-Ladens präsentiert und können zugunsten der Esel-Initiative erworben werden.

Durch Spenden für das Büffet und von Freunden, Kunden und Vertretern der örtlichen Parteien konnten wir zusätzlich 532 € für die Esel-Initiative gewinnen.

Somit ist die Anschaffung von 15 Eseln für alleinerziehende Frauen in Eritrea und Nepal gesichert. Wir sagen Ihnen als unsere Freunde und Förderer herzlichen Dank für die Unterstützung dieses Projektes.